Lob tut gut…
Samstag, 7. Februar 2009Ein nach Berlin verzogener Patient schrieb uns:
“Ihre freundliche und ehrliche Art, sowie die Zeit, die Sie und Ihr Team sich für Ihre Patienten nehmen, werden mir fehlen.”
Danke, Herr K.!
Viel Erfolg in der Hauptstadt, alles Gute!
2. Februar: Mariä Lichtmess
Montag, 2. Februar 2009Der Frühling nähert sich!
“Mariä Lichtmess,
‘Spinne vergess,
bei Tag z’Nacht ess”
Soll heißen:
Ab heute werden die Tage merklich länger, so dass man noch bei Tageslicht zu Abend ißt.
Und wegen der kürzeren dunklen Abende kommt man nicht mehr zum abendlichen (Garn-)Spinnen.
Wird ja auch Zeit: So viel Winter hatten wir schon lange nicht mehr. Wo bleibt der Treibhauseffekt? Hoffentlich gehts ihm wie dem Waldsterben…
Wintergartendeko, lebend
Samstag, 31. Januar 2009Fast wie dressiert warten ”unsere” Amseln auf die tägliche Fütterung.
Arme Vögel: Dieser Winter ist überraschend hart und lang.
Irgendjemand hat den ehemaligen Zugvögeln etwas vom Treibhauseffekt erzählt, und schon überwintern sie hier: Wissenschaftsgläubig wie wir alle.
“Amsel, Drossel, Fink uhund Star, alle Vögel bleibehen da…” oder so ähnlich
Weihnachtsmärchen
Mittwoch, 24. Dezember 200824.12.2008: Driving home for Christmas – und hier eine Erinnerung an “Per Anhalter durch die Galaxis” von Douglas Adams (1979):
Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre, nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch er sich das vorstelle, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Cafe in Rickmansworth saß, plötzlich auf den Trichter, was die ganze Zeit so schiefgelaufen war, und sie wußte endlich, wie die Welt gut und glücklich werden könnte. Diesmal hatte sie sich nicht getäuscht, es würde funktionieren, und niemand würde dafür an irgendwas genagelt werden.
Nur brach traurigerweise, ehe sie ans Telefon gehen und jemandem davon erzählen konnte, eine furchtbar dumme Katastrophe herein, und ihre Idee ging für immer verloren.
25 Jahre Zahnarzt – Staatsexamen 1983
Samstag, 20. Dezember 2008Das F***-Wort
Montag, 10. November 2008Radiomusik.
Ich horche auf: “I will fuck you.” Das kann doch nicht wahr sein, denke ich. Oh doch.
iTunes-Suche nach “fuck”: 3.981 Treffer
Da gings bei Friedrich Silcher und Gottfried Herder mit “Ännchen von Tharau ist’s die mir gefällt” und dergleichen noch gemächlicher zu. War aber genauso daneben… ;-)
Fehler: No error
Samstag, 8. November 2008Halloween beim Zahnarzt
Freitag, 31. Oktober 2008Ausschalten auf ostfriesisch verboten!
Dienstag, 28. Oktober 2008Goodby Wunschkennzeichen
Sonntag, 21. September 2008Wozu muss jeder gleich mein Autochen erkennen? Sooo wichtig bin ich nun auch nicht. Und nötig habe ich das erst recht nicht.
Habe es abgeschraubt, fahre wieder mit einer unauffälligen Allerweltsnummer, und kein Patient wird mich je wieder ansprechen: “Ich habe gestern abend Ihr Auto in der Stadt gesehen. Wo waren Sie denn?”
Wer das zum Angeben braucht: Bitteschön. Ich nicht (mehr).
Wir sind Erster!
Montag, 18. August 2008Maschseefest 2008
Mittwoch, 13. August 2008“Ende der Ausbaustrecke”
Sonntag, 10. August 2008Urlaub, endlich mal viel Zeit.
Ich atme auf:
“Ende der Ausbaustrecke”
Keine Kanalisierung der Straße mehr in Form von Leitplanken und Begrenzungsstrichen und Fahrspuren und tausenden Verkehrtschildern.
Freie, einfache Verbindungsstraße als Teil der Landschaft, an alle Hügel angeschmiegt, nichts brutal begradigt, keine breite ebengefräste Schneise in die Erde gebulldozert, alle kleinen Kuppen noch vorhanden und nicht geplättet, keine zwangsweise vorgegebenen Halteplätze.
Endlich wieder Natur am Straßenrand, die man sehen kann, nicht versteckt mit meterhohen Sichtschutzzäunen und Lärmschutzwällen, die aus Straßen künstliche Kanäle, ja Carrera-Zwangsfahrbahnspuren machen.
Endlich kann ich wieder Landschaft sehen, kann rechts in einen Feldweg abbiegen, kann mal anhalten, kann mal eben hinter einen Busch zum gemütlichen Pieseln:
Endlich sowas wie Freiheit!
Urlaub – endlich mal viel Zeit, um auf solchen idyllischen Straßen dahinzufahren – falls man noch welche findet.
Bade-Üdüll
Sonntag, 3. August 2008Herr Wagner am Bass
Sonntag, 27. Juli 2008Sonntagvormittag im Strandbad Hemmingen: Große Freude:
Herr Wagner am Bass mit dem Christian von der Osten-Trio, gut gelaunt wie immer!
Ich kenne Herrn Wagner noch aus der Musikabteilung des leider geschlossenen Technikkaufhauses Brinkmann, als ich bei ihm stundenlang Keyboards “antesten” durfte. Lange her.
Danach war er regelmäßig sonntags an der Maschseequelle beim Maschseefest zu sehen und zu hören, und da gabs mal ein nettes Gespräch: Ich meinte, hier sei sein Fanclub. Er schaute mich von oben bis unten an und meinte lakonisch: “Ein Groupie wäre mir lieber!”
Personenstandsanzeige
Donnerstag, 3. Juli 2008Früher durfte man ankreuzen:
- ledig
- verheiratet
- verwitwet
Irgendwann kam dann noch eine Zeile hinzu, und es gab die Auswahl:
- ledig
- verheiratet
- verwitwet
- geschieden
Heutzutage reichen wieder zwei Zeilen:
- Single
- vergeben
Nicht alles wird immer komplizierter – oder doch?
Zahnbelag unterm Mikroskop
Donnerstag, 5. Juni 2008
Ganz schön gewaltig, was da so alles wuselt.
Die einzelnen Bakterien sind zwei bis fünf tausendstel Millimeter groß – wenn sie nun auf dem Bildschirm 2 bis 5 Millimeter messen, bedeutet das eine tausendfache Vergrößerung.
Die Bakterien wurden mit einem Zahnstocher von einem Zahn mit Zahnbelag abgeschabt und auf einem Objektträger mit etwas physiologischer Kochsalzlösung verstrichen. Dann kam ein Deckgläschen drauf, darüber ein Tropfen Immersionsöl – das wars. Es handelt sich also um ein sogenanntes Nativpräparat ohne Färbung. Vergrößerung 1000fach.
Ach so – die Probe stammt von einer hübschen Verkäuferin mit leider nicht so hübschen Zähnen. Nun weiss sie, warum ihre Zähne bisher immer wieder Löcher bekommen haben.
Ab sofort hat sie saubere Zähne – bestimmt!
Kabelsalat – don’t touch me…
Donnerstag, 10. April 2008Dienstbesprechung
Mittwoch, 9. April 2008Hörste was, Alder?
Samstag, 5. April 2008Hochfrequente Töne, sogenannte “Mosquito-Töne”, können nur von Jugendlichen gehört werden. Mit zunehmendem Alter verringert sich die maximal hörbare Frequenz – und das beginnt bereits mit 20 Jahren!
Jetzt werden genau solche hochfrequenten Töne als Handy-Klingeltöne bei Teenies modern: Der alte Pauker hört sie nicht!
Link: http://www.teenbuzz.org/
Ursprünglich wurden Geräte mit solch hohen Frequenzen als Abschreckungsmaßnahme gegen herumlungernde Jugendliche entwickelt:
Link: http://www.swiss-mosquito.ch/product.html
Bekannt sind auch Hundepfeifen mit hohen Frequenzen, die nur für Hunde – und wie wir jetzt wissen, auch für junge Menschen - gut hörbar sind:
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Hundepfeife
Jaja: Vieles wird mit dem Alter zusehends schlechter, anderes jedoch wegsehend auch nicht besser…
Telefonische Auskunft – damals und heute
Montag, 31. März 2008Am Telefon:
“Ich kann Ihnen leider keine Auskunft geben …”
1978: “…wir haben eine neue Telefonanlage – die ist defekt”
1988: “…wir haben eine neue Computeranlage – die ist defekt”
1998: “…wegen dem Datenschutz”
2008: Automatische Ansage:
“Wenn Sie Fragen zu Ihrer Rechnung haben, sprechen Sie “Eins”;
Wenn Sie Fragen zur Lieferung haben, sprechen Sie “Zwei”;
Wenn Sie einen Mitarbeiter persönlich sprechen wollen, rufen Sie später nochmal an.”
Wenn das der Buchbinder Wanninger a la Karl Valentin noch mitbekäme…
Wie mache ich Sommerzeit?
Sonntag, 30. März 2008Unser Neff Back- und Kochherd:
Wie stelle ich die Uhr eine Stunde vor?
Ab heute gilt nämlich die Sommerzeit!
Also es geht so:
Unter der Uhrzeitanzeige sind 4 Druckknöpfe und ein Einstellrad in einer Gruppe zusammengefasst.
Der linke Druckknopf und der direkt daneben (Klingelsymbol und Anfang-/Ende-Pfeilsymbol) müssen gleichzeitig gedrückt und festgehalten werden. Dann verstellt man mit dem Einstellrad die Uhrzeit. Erst danach dürfen die beiden Druckknöpfe wieder losgelassen werden. Nur so gehts. Klaro?
Nein, das kann man nicht erraten. Ohne Anleitung biste da verloren.
Am einfachsten wäre es, zwei Herde zu kaufen – einen für den Sommer, einen für den Winter…
Es gibt Leben im Wasser, in der Luft, auf der Erde, …
Freitag, 28. März 2008Wetten, dass …
Donnerstag, 27. März 2008… ich Menschen an ihrem Mundgeruch erkennen kann?
Nach vielen Jahren Zahnbehandlung – also viel Übung
- kann ich mich bei etlichen Patienten ganz genau an deren Mundgeruch erinnern. Auch blind wüßte ich nur durch den Geruch sofort, um welche Patienten es sich handelt.
Was müssen da erst Hunde mit ihrem extremen Geruchssinn alles aushalten…
Trocken, fett- und staubfrei…
Mittwoch, 26. März 2008… sollen alle zu beklebenden Flächen sein. So stehts in jeder Anleitung.
Auch bei adhäsiven Füllungen im Mund muss peinlich darauf geachtet werden, keinen Speichel an die zu restaurierenden Zähne kommen zu lassen.
An dieser Stelle erwähne ich öfter die Forschungen von Professor Manfred Rimpler an der Medizinischen Hochschule Hannover:
Wie schaffen es die Barnacles und viele andere Meeresbewohner, sich unter Wasser an Schiffe anzuheften? Können wir Menschen von deren Know-How lernen, gar einen biologischen Klebstoff entwickeln, um feuchtes Gewebe zu kleben?
Am heutigen Mittwoch wird Professor Manfred Rimpler 75jährig in Hannover beerdigt.
Ich werde weiterhin vom Geheimnis der Barnacles und von Professor Rimpler erzählen – die Erforschungen sind noch längst nicht beendet.
Wer war zuerst da – das Ei oder das Huhn?
Montag, 24. März 2008Osterhase: ICH war zuerst da – Ich habe das Ei gelegt!
Ostern – das Fest der Auferstehung
Sonntag, 23. März 2008Besuch bei der Schwiegermutter im Alten- und Pflegeheim.
Heute heißt das “Seniorenresidenz im Eichenpark” oder so ähnlich – früher war das schlicht das Alters- und Siechenheim.
Und da saßen sie nebeneinander auf einer langen Bank – nur Frauen jenseits der 90, alle mit ihrem Gehwägelchen vor sich, alle selig in-sich-hinein-lächelnd, berieselt vom Altenradio NDR1 mit Heimatmelodien und Schnulzen aus vergangener Zeit.
Ich bekam es nicht fertig, zu fotografieren.
Auf mein Winken hin winkte eine zurück – alle anderen wirkten wie ruhiggestellt und lächelten weiterhin in sich hinein.
“Wie gehts Ihnen mit Ihren 92 Jahren?”
“Nun – wenn ich mir die Alternative überlege, bin ich recht zufrieden.”
Noch zwei Meter bis zur Integration…
Donnerstag, 20. März 2008Wir sind Cebit!
Samstag, 8. März 2008Ich bin Cebit!
Samstag, 8. März 2008Rabiater Baumschnitt
Donnerstag, 6. März 2008Wer so wie hier die Äste abreißt, dass die Rinde noch ein Stück weit abgezogen wird, der gehört selbst an den Ohren gezogen.
Wie der wohl seine Frau und seine Kinder behandelt? Genauso rabiat?
Äste schneidet man schräg ab, damit sich kein Regenwasser in waagerechten Aststümpfen sammeln kann. Führt sonst zum Verfaulen. Und außerdem bestreicht man die Schnittflächen mit Baumwachs. Und die Rinde darf nicht abgerissen werden.
Quäle nie ‘nen Baum zum Scherz,
denn er fühlt wie Du den Schmerz!
Howgh, ich habe gesprochen.
Zahnfreundliche Süßigkeiten – ohne Zucker
Dienstag, 29. Januar 2008Ihr Zahnarzt sagt “JA” zu Süßigkeiten:
Keine Karies bei Süßigkeiten mit dem Zahnmännchensymbol:
www.zahnmaennchen.de
Fake oder Feature?
Sonntag, 26. August 2007Was könnte der Aufsatz auf der Gehäusevorderseite rechts (also links im Bild) sein?
“Ein Schieber”, sagt jeder.
Denkste:
Reine Verzierung, unbeweglich, absolut funktionslos – erleichtert höchstens das Festhalten. Stilistisch gewinnt das Gerät durch dieses Fake – das damit zum Feature wird.
“Zum Verkaufserfolg gehört auch ein entsprechendes Design”
Goldturm
Donnerstag, 23. August 2007Sie strahlt golden im Licht der Abendsonne, die Landesbank in Hannover.
Ansonsten ist der Bankenhimmel durch milliardenschwere Stützungen nach amerikanischen Hypothekenverlusten derzeit eher düster.
Schon merkwürdig: Bei Krediten für den Mittelstand wird immer von Basel II und Rating und Sicherheiten ohne Ende gesprochen, auf Risiko gibts nichts. Im Großen scheint das nicht mehr relevant zu sein – da wird nur noch auf Gewinn gesetzt.
Und wer bezahlt nun die Verluste?
Vorschrift ist Vorschrift
Montag, 20. August 2007Früher nach Wurzelkanalfüllungen:
“Jetzt machen wir noch eine Kontrollröntgenaufnahme.”
“Muss das denn sein, Herr Doktor? Zu viel Röntgen soll doch schädlich sein!”
Lange Erklärung, Relation zur natürlichen kosmischen Strahlung, unendliches Hin-und-Her, bis es letztendlich zur Röntgenaufnahme kommt.
Heute nach Wurzelkanalfüllungen:
“Jetzt machen wir noch eine Kontrollröntgenaufnahme. Das ist Vorschrift.”
Null Einwände.
Maschseefest – Dieses Jahr: Wasser satt…
Sonntag, 12. August 2007
Harleys – und alles was dazugehört
Freitag, 10. August 2007
Auch Prophylaxe will gelernt sein…
Mittwoch, 1. August 2007
Statik
Mittwoch, 25. Juli 2007
Der Krankenstand ist so niedrig wie noch nie…
Dienstag, 17. Juli 2007…und bei Erkrankung wird erst recht gearbeitet:

Geiz oder das Dago-Symptom
Mittwoch, 11. Juli 2007Kennt jeder Zahnarzt: Patienten, die keiner Argumentation zugängig sind, wenn es um ihr Geld geht.
Da kann eine Behandlungsindikation bestehen wie sie will – immer ist das oft unausgesprochene “Ich bezahle nichts” mit im Raum. Wohlgemerkt: Nicht bei Armen, Mittellosen, sondern bei ganz normalen Mitmenschen mit Job und Auto und und und.
Da nutzt dann rein garnichts mehr außer dem ungeschriebenen Eintrag “Dago-Symptom”. Steht als Abkürzung für “Dagobert-Duck-Symptom”. Irgendwie muss es ja medizinisch klingen.
Nicht umsonst gehört Geiz zu den sieben Todsünden (korrekt “Sieben Hauptlaster”).
Na – wer kennt auch die restlichen sechs? Zum Spicken:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben Todsünden
Schützenfest
Samstag, 7. Juli 2007
“Das größte Schützenfest der Welt” in Hannover!
Das Fest wurde im Lauf der Jahre zu einer Megaparty in den Festzelten: Nicht nur die “Angesagten” tanzen, sondern überall ist ausgelassene fröhliche Stimmung – es macht einfach Spass. Toll! Und spätestens ab der zweiten “Lüttje Lage” gibt es eh nur noch nette Menschen…
Zweite Meinung – und die eigene…
Dienstag, 3. Juli 2007Resolute Patientin so in den Fünzigern. Möchte eine zweite Meinung. Klar doch. Ich beginne ganz sanft: “Dazu hätte ich gerne die Ergebnisse der Voruntersuchung, insbesondere die Röntgenbilder”.
“Nein, die bekommen Sie auf keinen Fall. Ich will unbedingt, dass Sie mir unbelastet vom ersten Arzt Ihre eigene Meinung sagen.”
Aha.
Wie war das nochmal mit den unnötigen kostspieligen Doppeluntersuchungen? Und warum soll eine elektronische Gesundheitskarte mit allen Patientendaten eingeführt werden?
Tja – wenn die Menschen nicht wären, würde die Theorie stimmen.
Quartalsabrechnung
Samstag, 30. Juni 2007Eigentlich immer sowas wie ein Erntefest. Der Fleiß der vergangenen drei Monate zeigt sich und soll belohnt werden.
Denkste.
Das Geld reicht im Gesundheitswesen schon lange nicht mehr. Macht nichts, sagen die Politiker, und führen “das Budget” ein. Soll heißen: Dann bekommen die Ärzte und Zahnärzte halt nicht mehr 100% der vereinbarten Vergütung, sondern je nach Gesamtsumme aller Leistungen nur noch Prozentteile davon.
Das bedeutet für mich als Zahnarzt in Niedersachsen:
Bis zu einer festgesetzten Grenze bekomme ich die zugesagte Vergütung zu 100%, also vollständig. Die Grenze ist so tief angesetzt, dass sie von vornherein nicht für alle Patienten reicht – das ist den Politikern bekannt. Behandle ich zwangsläufig mehr Patienten, dann gibts nur noch 60% für die Leistungen, also z.B. für die Betäubungen oder die Zahnentfernungen – obwohl die Behandlung die gleiche ist. Ganz fies:
Wird am Ende des Jahres auch damit das Budget nicht reichen, wird kurzerhand die 100%-Grenze nochmals tiefer gelegt: Dann reicht das Geld wieder. Wirklich, so ist es!
Konkretes Beispiel:
Patient kommt mit Zahnschmerzen. Ich untersuche ihn, fertige eine Röntgenaufnahme an, stelle fest, dass ein Zahn irreparabel zerstört ist. Gebe also eine Betäubung und entferne den Zahn. Na – wieviel bekomme ich dafür?
Genau 24,40 Euro. Für alles, einschließlich Material, also Röntgenfilm mit Entwicklung, Betäubungsmittel, Einmalspritze.
Eigentlich wären es ja 40,66 Euro; da es jedoch nur noch 60% davon gibt, habe ich auf 16,26 Euro, also auf 40% der ursprünglich zugesagten Vergütung, zu verzichten. Unglaublich, aber wahr.
Da vergeht die Lust aufs Erntefest. Das ist im höchsten Grade demotivierend. Und unanständig, weil nur die Ärzte und Zahnärzte den Verlust tragen - nicht etwa die ”Gesundheits”-Politiker, nicht etwa die Krankenkassenmitarbeiter – die inzwischen weitaus zahlreicher sind als alle Ärzte und Zahnärzte zusammen.
Mac oder Mc oder ?
Donnerstag, 28. Juni 2007
Tja – findig muss man sein – haben sich zwei Gastronomen in Hannover gedacht. Nachdem um die MacZahns und MacDents oder auch um die McZahns und McDents sowie um alle weiteren Mackies ein heftiger Namens-Rechtsstreit geführt wird, machen die beiden ein M&C daraus, schreiben das “&” so klein wie möglich und freuen sich darüber, wie sich die anderen streiten.
In der gleichen Ecke zwischen Bahnhof und Innenstadt gibts noch einen McKing und einen McBurger – natürlich neben McDonald und Burger King. Hat man diese Lokalitäten passiert, warten Tchibo und Vodafone und Douglas und … – na klar, die Inka-Flötenspieler sind auch da. Nur die ansonsten in Citys anzutreffenden Beton-Blumenkübel fehlen in Hannover. Ob ich da mal einen Vorschlag mache?
Aber nicht doch – dann wärs doch wie überall.
“Dann hab’ ich Sie falsch verstanden”
Montag, 18. Juni 2007DIE Super-Ausrede des Jahres! Passt immer.
Was willste auch dagegen sagen?
Unterstützt Euren Zahnarzt – esst Zucker!
Sonntag, 17. Juni 2007
Zahnwerbung auf Zuckerbeutel – hat was.
Wurde mir in Berlin zu einem Kaffee kredenzt. Mir Zahnarzt, mir!
Schon 1967 schrieb Ernest Newbrun treffend:
Sucrose, the arch criminal of dental caries.
(E.Newbrun, Odont Revy 18:373-386, 1967)
Hilfe – die Bagger kommen näher
Freitag, 15. Juni 2007
Graugänse an einem Kiesabbaugebiet in Hemmingen, das gerade vergrößert wird.
Trojanisches Pferd?
Freitag, 4. Mai 2007
MUSS denn DIESES Nummernschild sein?
Vereinsbus von Hannover 96 auf dem Weg ins Niedersachsenstadion vor dem Spiel gegen Energie Cottbus am 04.05.2007.
Ach ja: Hannover gewann 2:0
Update: Da hab’ ich mich wohl ziemlich vertan und als blutiger Fussball-Laie geoutet: Nicht nur beim Hamburger Sport-Verein wird “HSV” gerufen, sondern auch bei Hannover 96! Passt ja auch, was solls.
Hat mir unsere Nicole beigebracht – und sie muss es wissen: Jahreskarte in der Fankurve!






















